Arthrose: Körpereigene Wachstumsfaktoren helfen

Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Betroffene leiden nicht nur unter eingeschränkter Beweglichkeit, sondern auch unter Schmerzen. Wie das neue, moderne Verfahren ACP helfen kann.


ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma. Bei diesem auch Plasma-Therapie genannten Verfahren handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur Behandlung von Arthrose. Damit wird dem Patienten eine geringfügige Menge an Blut entnommen. Mittels Zentrifugation werden die unterschiedlichen Blutbestandteile herausgetrennt. Der Bestandteil, welcher reich an Thrombozyten ist, ist für die ACP-Behandlung von Bedeutung. Denn mittels einer besonderen Injektionsnadel wird dieses Plasma innerhalb von 30 Minuten nach der Blutentnahme in das verletzte Gelenk gespritzt.

Denn das menschliche Blut enthält wichtige Wachstumsfaktoren, welche die Heilungsvorgänge im Körper begünstigen. ACP kann aber nicht nur bei Gelenkverschleiß, sondern auch bei verletzten Bändern, Sehnen und Muskeln zum Einsatz kommen. Klinische Erfahrungsberichte bestätigen bereits, dass sich durch die ACP-Therapie die Gelenkbeweglichkeit und der Schmerzverlauf verbessern. Einige wissenschaftliche Studien zeigen zudem, dass ACP nicht nur den Gelenkverschleiß aufhält und die damit einhergehenden Schmerzen stoppt, sondern sogar Knorpelschäden repariert werden können.

„Das ACP-Verfahren hat keinerlei Nebenwirkungen und ist ein sicheres Therapieverfahren, da dafür eine Spezialspritze genutzt wird“, erklärt Dr. Michael Jung, Facharzt für Orthopädie in Berlin. Ebenso kommt es zu keinen allergischen Irritationen, da es sich bei dem Plasma um eine körpereigene Substanz handelt.