Unfälle bei der Arbeit, in der Schule und Kita sind von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist, dass ein zugelassener Durchgangsarzt (D-Arzt) die Diagnose und (Erst-)Behandlung vornimmt – auch in unserer Praxis bieten wir Ihnen diesen Service an.

Wenn Ihnen oder Ihrem Kind bei der Arbeit oder in der Schule/Kita ein Unfall mit Verletzungsfolge passiert, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Behandlungs- und Folgekosten. Der Schutz gilt auch für die Wege hin und zurück.

Als Träger dieser Versicherung möchten die Berufsgenossenschaften sichergehen, dass die medizinische Versorgung fachgerecht und nach hohen Standards erfolgt. Aus diesem Grund bestellen sie sogenannte Durchgangsärzte (D-Ärzte). Nur diese dürfen nach einem Arbeits-, Schul-, Kita- oder Wegeunfall die Diagnose stellen und die weitere Behandlung entweder selbst vornehmen oder an einen geeigneten Facharzt delegieren. In Deutschland gibt es rund 4.000 solcher D-Ärzte.

D-Arzt-Behandlung auch ohne Termin
Mit Frau Karen Hartwig steht Ihnen auch in unserer Praxis eine Durchgangsärztin zur Verfügung. Als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärztin für Chirurgie ist Frau Hartwig fachlich breit aufgestellt und zudem mit langjähriger Praxiserfahrung ausgestattet.

Sie können jedoch nicht nur auf unfallchirurgische Kompetenz bauen, wenn Sie nach einem gesetzlich versicherten Unfall zu uns kommen, sondern auch auf Schnelligkeit: Da nach einem Unfall meist zügige Linderung und Behandlung gefragt sind, können Sie bei uns ohne Termin vorstellig werden. Sofern es Ihnen möglich ist, bitten wir jedoch um eine kurze telefonische Voranmeldung.

Voraussetzungen für das Durchgangsarztverfahren

Für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Unfallversicherung müssen einige Bedingungen erfüllt sein. So muss die Unfallverletzung entweder

  • eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, die über den Unfalltag hinausreicht, oder
  • die Verschreibung von Heil- und Hilfsmitteln erforderlich machen oder
  • voraussichtlich länger als eine Woche ärztlich behandlungsbedürftig sein.

Darüber hinaus kann auch eine Folgeerkrankung eines vergangenen (versicherten) Unfalls dazu berechtigen, das Durchgangsarztverfahren in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie unsicher sind, ob das D-Arzt-Verfahren in Ihrem Fall greift, rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gern weiter.